Zeitverzug: Prüfauftrag in Bauausschuss verschoben

15. März 2013 | Von | Kategorie: Neues aus der Gemeinde

B5Notwendiger Lärmschutz soll erst ausdiskutiert werden

Eigentlich sollte es nur ein Prüfauftrag an den Bürgermeister sein. Auf Antrag der CDU sollte er sich in Gesprächen mit der SEND erkundigen, in welcher Form der Lärmschutz an der B5 erweitert werden kann. Ziel: natürlich Kostenfreiheit für die Gemeinde. Nach langen Vorgesprächen unseres Vorsitzenden Ralf Böttcher mit einigen Verantwortlichen der SEND für das Baugebiet Neu-Döberitz hatten sich nämlich entsprechende Möglichkeiten aufgetan.
Doch anstatt dem Prüfauftrag zuzustimmen, waren andere Gemeindevertreter der Ansicht, erst mal wieder alles ausführlich auszudiskutieren. Das kostet Zeit, die eigentlich nicht vorhanden ist. Denn aus Sicht der bisher Beteiligten gibt es derzeit nur einen Weg, den Lärmschutz möglichst kostenneutral für die Gemeinde umzusetzen.

Dabei müssten zwei Bebauungspläne umgewandelt werden und das sog. allgemeine Wohngebiet ausweisen. die Vermarktung der Grundstücke ginge für die SEND dann einfacher allerdings mit der Auflage entsprechende Lärmschutzmaßnahmen zu treffen. Allein die Beratungen und die Umwandlung eines Bebauungsplanes benötigen aber mind. zwei Jahre.

Da wäre es sinnvoller gewesen, den Prüfauftrag erst einmal zu beschließen und nicht erst über diesen zu beraten. Problem: wenn die SEND die bisher noch vorhandenen Restgrundstücke so vermarkten kann wie bisher, sind alle Grundstücke bis Ende 2014 weg. Dann ist aber auch die SEND weg und Lärmschutz wird es nicht geben, wenn die Gemeinde nicht tief in die eigene

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